Verfolgt, vertrieben, vergessen

„Der vom Holocaust verursachte Verlust für die Musik ist eine Katastrophe, deren Ausmaß für immer unbekannt bleiben wird.“ (S. Nathan-Davis)

Wie klingt Musik, die während des Dritten Reichs als entartet bezeichnet wurde? Wie klingen Werke verfemter Komponisten? Gegenübergestellt wird Musik von Walter Gieseking, ein deutscher Komponist der Gottbegnadeten-Liste oder Otar Taktakishvili, georgischer Komponist, der durch sein erfolgreiches Wirken sogleich von der Sowjetunion vereinnahmt wurde.

Hans Gal (1890–1987) Drei Intermezzi für Flöte und Klavier

Walter Gieseking (1877–1933) Sonate für Flöte und Klavier

Marius Flothius (1914–2001) Aubade für Flöte solo

Bela Bartok (1881–1945) Suite paysanne hongroise für Flöte und Klavier

Alexandre Tansman (1897–1986) Sonatine für Flöte und Klavier

Igor Strawinsky (1882–1971) Ragtime für Klavier solo

Otar Taktakishvili (1797–1828) Sonate für Flöte und Klavier

Die angegebenen Werke sind eine Auswahl von möglichen Werken. Die Länge des Programms und Auswahl der Stücke können je nach Bedarf angepasst werden.